Bye Bye Australia

Hallo zusammen,

unsere letzten zwei Wochen in Australien haben wir hauptsächlich am Strand verbracht. Wir sind meistens vormittags irgendwo einen Kaffee trinken gegangen und waren danach im Meer baden. So hatten wir die Gelegenheit die australischen Cafés mit ihrem super guten Kaffee noch ausgiebig zu genießen und haben auch sehr viele verschieden Cafés ausprobiert. Unter anderem ein Café namens „Felix & Co.“ in dem man zwischen verschiedenen selbstgerösteten Espresso-Blends auswählen konnte – ein in Australien nicht unübliches Angebot.


Außerdem hatte Fiana zu Weihnachten eine Surf-Lesson geschenkt bekommen und die haben wir dann an einem Sonntagmorgen eingelöst. Da die Meeresbedingungen ab etwa 11 Uhr am Vormittag deutlich schlechter werden, fingen wir schon um 9 Uhr an – und obwohl eigentlich nur eine Stunde gebucht war, durften wir fast 2 Stunden surfen. Es war aber ja Fianas Geschenk, deswegen jetzt auch ihre Erfahrung auf dem Brett im Wasser:

„Wir waren ja im November in Sydney schon einmal surfen, beim ersten Mal hattes es auch gut geklappt, bei zweiten Mal hingegen waren die Bedingungen sehr schlecht und die Wellen viel zu groß für mich. Daher ging das ziemlich in die Hose und ich hatte etwas Angst vor der Surf-Lesson.
Zum Glück habe ich meinen inneren Schweinehund dann doch überwunden und am Sonntagmorgen ging es los aufs Board. Einen privaten Surflehrer dabei zu haben, hat mich schon mal ziemlich beruhigt, da er erzählt hat, dass er seit über zehn Jahren fast täglich surft und noch nie einen Hai gesehen hat. Außerdem waren die Wellen sehr human, im Gegensatz zu denen an Palm Beach.
Und als ich es dann sogar geschafft habe auf dem Surfboard zu stehen und die Welle zureiten, war das Weihnachtsgeschenk perfekt und ich war glücklich wie ein kleines Mädchen.“

Das Surfen ist auf jeden Fall zu unserer Lieblingssportart in Australien geworden und wir werden sicherlich noch des Öfteren auf dem Brett stehen.
Außerdem mussten wir noch unser Auto loswerden, was ohne eine Art TÜV allerdings ziemlich schwer war. Deswegen haben wir vom TÜV checken lassen was gemacht werden muss um das Auto zuzulassen und haben uns mit der Info und den Preisen der Reparaturen wieder daran gemacht das Auto zu verkaufen.

Das schöne allerdings war, dass wir unseren Bus die ganze Zeit zur Verfügung hatten und an die Strände im Norden – Cottesloe Beach und Scarborough Beach – fahren konnten. Wir konnten es nochmal richtig nutzen so mobil zu sein – wir waren abends in der schönen französischen Weinbar, waren Kaffee trinken in unseren Lieblingscafés und haben uns den berühmten Sonnenuntergang in Cottesloe angeschaut. Vor allem letzteres war sehr beeindruckend, da hauptsächlich Australier selber nach Feierabend nach Cottesloe kommen um mit Fisch und Chips den Abend auf den Gras-Terrassen direkt am Strand zu genießen.


Und dann war da noch Rottnest Island – eine kleine Insel 20 Kilometer vor Fremantle im Indischen Ozean. Wir wollten unbedingt die kleinen Quokkas (eine Känguru-Art) sehen, die der Insel auch ihren Namen gegeben haben, weil sie anfangs fälschlicherweise für Ratten („Rat´s nest island“) gehalten worden sind. In Wirklichkeit sind es aber kleine lächelnde Tierchen, die wirklich dauerhaft grinsen. Wir haben uns Fahrräder von dem Fährunternehmen gemietet, um damit die Insel einen Tag lang zu erkunden, da Rottnest Island eine autofreie Insel ist. Doch mit den alten verrosteten Dreigang-Rädern sind 25 Kilometer auf der hügeligen Insel sehr anstrengend.
Aber es lohnt sich – wir wurden belohnt mit kleinen lächelnden Quokkas, die überall unter den Bäumen im Schatten sitzen, mit traumhaften Buchten und mit türkisblauem Wasser, in denen man sogar ohne Schnorchel Fischschwärme beobachten könnte, wie sie direkt um die eigenen Beine herumschwimmen. Und dann, ja dann war da noch unsere erste und auch einzige Begegnung mit einer Giftschlange in Australien – eine große braune Schlange die zum Glück schnell das Weite suchte, als wir auftauchten.

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Und obwohl wir soviel unternommen haben, in unserer letzten Woche in Australien, haben wir es zwei Tage bevor unser Flug Richtung Singapur ging, doch noch geschafft unseren Bus an zwei deutsche Backpacker zu verkaufen, die damit jetzt auch durch Australien fahren.

Also hieß es Abschied nehmen. Abschied nehmen, von unserem Zuhause der letzten 5 Monate, einem Zuhause das wir liebgewonnen haben und das uns nie im Stich gelassen hat. Wir sind echt froh, dass wir uns im Oktober für unseren Bus entschieden haben. Denn auch wenn es nicht immer einfach war, ohne Allrad durch die australische Natur zu fahren, war es doch die beste Entscheidung. Es kann einfach nichts das Gefühl von einem echten Zuhause mit Bett, Küche und Wohnzimmer ersetzen. Wir konnten bei jedem Wetter in unserem Bus leben und hatten es gemütlich – ein unbezahlbarer Vorteil.
Deswegen war es auch schwer sich davon zu trennen, auch wenn uns ein Stein vom Herzen fiel, dass wir den Bus doch noch an jemanden verkaufen konnten, der sich darüber freut. Die restlichen zwei Nächte verbrachten wir in einem kleinen Bed & Breakfast und die zweite Nacht in einem schönen Hotel in Cottesloe direkt am Strand, da wir den Sonnenuntergang unbedingt nochmal sehen wollten.


Und nach dem Frühstück mussten wir dann nochmal Abschied nehmen – Abschied von Australien. Wir hatten wunderschöne 5 Monate in Australien mit unglaublich vielen neuen Erfahrungen und Erlebnissen, die wir mitnehmen – zurück nach Hause.
Als wir im Oktober dort ankamen, schien es als ob wir ewig Zeit hätten. Und doch ist die Zeit schnell vorbeigegangen und wir sind jetzt – mit Kulturschock – in Asien um unsere Weltreise fortzusetzten.

Doch von Singapur hört ihr das nächste Mal.

Bis Bald,
Felix


Hey guys,

we spent our last two weeks Swimming in the ocean and staying at the beach. First, we got a coffee and after that we went swimming. That´s why we had the opportunity to try a lot of different cafés with very good coffee. One of my personal favourites was the “Felix & Co.”, where you can choose between different espresso blends – a very common opportunity in Australia.


Furthermore, Fiana got a surf lesson as a Christmas present, so we went surfing one Sunday morning. We booked our lesson for 9 am, because at Perth´s beaches the conditions become worse after 11 am. Even if we only booked for one hour, we were surfing for nearly two hours and we had a lot of fun. But it´s Fiana´s present, so you should hear her experience on the board:

Before we came to Perth we went surfing at Manly Beach and Palm Beach. Although the first time surfing was pretty fun, the second time the waves we’re to big and they hit me so hard I didn’t have much fun and I were afraid to go surfing again.
Luckly, I gave it another try – we booked a surflesson with a private coach and he explained me that he has never seen a shark while surfing. That’s why I felt way saver. Furthermore, the waves weren’t that big as they were in Palm Beach.
After I could even stand on the board I felt as lucky as a Little girl. And I thing it wasn’t the last time we went Surfing.

Surfing became our favourite sport in Australia and we´ll definitely be on the board again.
Besides of that, we had to sell our van. But that turn out to be very hard without a Roadworthy Certificate. That´s why we went to the mechanic to get to know what must be done to register the car. With all the prices and all the information, we tried again to sell the van.
The advantage of the difficulties with selling the van, was our flexibility. With our van we were able to go wherever we wanted to – the northern beaches in Cottesloe and Scarborough. We went again to the cosy French wine bar and drank coffee in our favourite cafés, as well as we saw the famous sunset in Cottesloe. The last one was especially impressing, because the major part are Australians it selves, who come there in the evening for after-work cocktail and fish & chips at the green terraces at the beach.


After that, we visited Rottnest Island – a little island in the Indian Ocean 20 kilometres offshore from Fremantle. We were very excited to see the little Quokkas (a bit like kangaroos) who gave the island the name. The explorers thought the Quokkas were rats, that´s why they called it “Rat´s nest island”. But the truth is, that Rottnest Island is full of these little animals who are always smiling – the happiest animals in the world. We rented two bicycles, offered by the ferry company, to explore the island, because Rottnest Island is car-free. But it was incredible hard to ride the 25 kilometres all around the hilly island with the old and rusty bikes which had only three gears.
But it´s worth it – we saw little smiling Quokkas in the shadow under the trees right beside the road. We saw perfect bays with turquois blue water where you can spot schools of fishes even without snorkel gear because they are swimming all around your legs in the water. And we saw our first venomous snake during our whole time in Australia – a long brown snake who disappeared quickly when we came nearer.

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Although, we did a lot of things in our last week in Australia, we finally sold our van – two days before the take-off to Singapore. We sold it to two German backpackers who want to drive around Australia as well.
So, we had to say goodbye to our loved baby, to our home for the last 5 months – a home which was a reliable travel partner. We are really happy that we made the decision to buy this van back then in October. Sometimes it wasn´t easy to drivee through Australia´s nature without a 4WD, but it was the best decision we could made to buy a van instead of a 4WD because nothing can replace the feeling of a real home with a bed, a kitchen and a living room all in one. We could live in our cosy van without worrying about the weather – a priceless advantage.

That´s why it was very hard to say goodbye, even if we were so happy about the fact that we finally sold the van to someone who will enjoy it. We spend the last two nights in a little Bed & Breakfast and the second night in a beautiful Beach Hotel in Cottesloe because we wanted to see the wonderful sunset again – our last evening in Australia.
And then, we had to say goodbye again after the breakfast the next morning – goodbye Australia. We spend 5 wonderful months in Australia with countless new experiences which we will take with us – with us back home.


When we arrived in Cairns in October, it seemed to be a never-ending time. Nonetheless, the time went so fast and now – with a serious culture shock – we are in Asia to continue our journey around the world.

But Singapore is a topic for the next blog post.
See y´a,

Felix

 

 

 

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