#20

Hallo ihr Lieben,

zwei Tage vor Silvester waren wir, wie Felix schon erzählt hat in Adelaide. Da wir allerdings nicht mit so vielen Menschen ins neue Jahr feiern wollten, haben wir uns dazu entschieden weiter zu fahren – weiter in Richtung Perth.

Da es in Australien auf Grund der Sommerferien Hochsaison ist, waren wir froh, dass wir die nächsten Nächte auf kostenlosen Campingplätzen verbringen konnten. So auch den Silvesterabend. Mit veganen Quesadillas, leckerem Salat und einer Runde Monopoly haben wir den Abend verbracht, bis wir schließlich um 0 Uhr mit riesigen Wunderkerzen das neue Jahr starten konnten.

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Happy New Year!

Wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass dies ohne Feuerwerk geschehen wird, da private Feuerwerke in Australien auf Grund der Waldbrandgefahr verboten sind und nur die großen Städte wie zum Beispiel Sydney, Adelaide und Melbourne offizielle Feuerwerke veranstalten. Doch in der Bucht, wo wir an diesem Abend waren, stand ganz am Ende ein kleines Haus, dessen Besitzer wohl doch Feuerwerkskörper hatten, zumindest ein paar Raketen. Außerdem haben wir ganz hinten am Horizont die höchsten Raketen des Feuerwerks in Adelaide sehen können – das war ein schöner Start in das Jahr 2018.

Danach ging es für uns die Eyre Peninsula runter bis nach Port Lincoln und auf der anderen Seite wieder hoch nach Ceduna, das letzte Städtchen vor der Nullarbor Ebene. Auf dieser Halbinsel haben wir an den schönsten (kostenlosen) Campingplätzen in ganz Australien geschlafen. Der tollste war definitiv Greenly Beach. Doch dort hin zu kommen war gar nicht so einfach, denn von der Hauptstraße aus mussten wir dafür 12 Kilometer schlechte Gravel Road fahren. Wahrscheinlich war die Straße im letzten Jahrhundert mal (schlecht) asphaltiert gewesen, in der Zwischenzeit ist sie jedoch zu einem holprigen etwas mit Schlaglöchern geworden. Nach viel Gefluche und der Angst die Strecke umsonst gefahren zu sein, falls der Campingplatz doch nicht schön wäre sind wir nach einer guten halben Stunde angekommen und waren sehr beeindruckt. Aber seht lieber selbst:

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Auch die zwei anderen Plätze an denen wir auf der Peninsula kostenlose gecampt haben waren toll:

In Port Lincoln mussten wir dann für die nächsten 12 Tage einkaufen, da wir in der Nullarbor Ebene und im teuren Supermarkt in Ceduna dies nicht machen wollten bzw. nicht machen konnten. Mit vielen Dosen Mais und Erbsen, Pasta, Tomatensauce, Haferflocken, Sojadrink und Obst und Gemüse ausgestattet ging es dann die Eyre Peninsula hoch und Richtung Nullarbor. Dort hatten wir endlich Glück, da uns das Wetter endlich mal verschont hat und wir mit angenehmen 25 Grad, nicht wie Tage davor, an denen es bis zu 40 Grad hatte, die 1400 Kilometer Nichts von Ceduna bis Esperance bestreiten konnten. Eigentlich kommt der Name Nullarbor Ebene vom lateinischen „nullus arbor“ was „kein Baum“ bedeutet, daher waren wir davon ausgegangen dort fast keine Bäume vor zu finden, doch das stimmt gar nicht, in der Ebene gab es überraschend viele Bäume. Einsam war es jedoch noch viel mehr als wir es erwartet hatten. Es ist passiert, dass uns über drei oder vier Songs hinweg niemand entgegengekommen ist oder überholt hat. Daher kommt es auch, dass man, wenn man mal jemandem begegnet, diesen grüßt.

12 Tage haben wir letztendlich von Port Lincoln nach Esperance doch nicht gebraucht, sondern nur acht. Es war einfach so einsam und die Strecke so lang, dass wir täglich mehr gefahren sind, als wir ursprünglich geplant hatten. In Esperance angekommen haben wir erst mal einen Pausetag gemacht. Als wir dann weitergefahren sind, waren wir erstmal an den schönsten Stränden Australiens – türkis blaues Meer und weiße Strände. Es war wie in der Karibik, nur dass wir uns an der Südküste Australiens befunden haben.

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Und dann ging es schon los, die letzte Etappe unserer über 11.500 Kilometer langen Reise. Wir können immer noch nicht glauben, dass wir so weit gefahren sind und das, obwohl wir dachten wird würden für die Strecke nur 8000 Kilometer brauchen, da haben wir uns wohl etwas verkalkuliert.

Für uns ging es nun weiter zum Tree Top Walk im Valley of the Giants. Dort führt ein etwa 600 Meter langer Weg auf bis zu 40 Metern Höhe durch die Baumwipfel. Dort oben hat man wirklich das Gefühl Teil der Bäume zu sein.

Für den Moment war’s das von mir. In den nächsten Tagen wird aber wieder ein Post kommen über die letzten 500 Kilometer bis Perth und unsere ersten Eindrücke von Fremantle.

Küsschen,

Fiana


Hey guys,

as Felix already told you, two days before New Year’s Eve we were in Adelaide. Because we didn’t want to spend New Years Eve with thousands of people we decided to continue our journey into the direction of Perth.
Since it’s peak season in Australia nearly every campground and holiday park i at least five dollars more expensive than one month ago. That’s why we were very lucky that we could stay at free camping spots for the next days. We could even spent New Year’s Eve on a free camping spot at a cosy bay on the Eyre Peninsula. Playing Monopoly and eating vegan Quesadillas we spent the time until 12 o’clock. Due to, the firework restrictions in Australia we thought that we wouldn’t be able to see a firework on New Year’s Eve but we were very lucky because we saw the highest part of the Adelaide firework.

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Happy New Year!

Starting the new year we drove down the Eyre Peninsula to Port Lincoln and then up to Ceduna, the last town before the Nullarbor Plain. During this time we camped at the most beautiful (free) camping spots in Australia. The best one was Greenly Beach. Although, it wasn’t that easy to get there. After 12 kilometers on a really bad gravel road we were afraid it wasn’t worth it that we drove nearly 45 minutes under this road conditions but at the end we were really happy that we did it. Better have a look by yourself:

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Also the other spots on the Eyre Peninsula were really beautiful:

In Port Lincoln we had to buy groceries for the 12 days as we didn’t want to buy it all in the expensive supermarket in Ceduna neither we could buy much on our way through the Nullarbor. With plenty of cans, tomato sauce, pasta, oats and soy milk we started the next 1800 kilometers. During this time, we were very lucky that the weather wasn’t that hot like the days before when we nearly died in the shadow with 40 degrees.
Although, it is called Nullarbor Plain (latin “nullus arbor” – English “no trees”) we were surprised about the amount of trees we faced. But still it is as lonely as we’ve imagined. Sometimes we’ve listened to 3 or 4 songs without any car passing. That’s also why you greet when you meet someone.

In the end we didn’t need twelve days from Port Lincoln to Esperance but eight. As it was so lonely we just drove more per day then we’ve expected.
Once we got to Esperance we went to the most beautiful beaches in hole Australia. The water was turquoise blue and the beaches were white as in the Caribbean.

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On our further way to Perth we did the Tree Top Walk at the Valley of the Giants. It was crazy walking at a height of 40 meters over the ground. We actually felt like a part of the trees.

For the moments that’s it but during the next days there’ll be another post about our last 500 Kilometers and the first impressions of Fremantle.

See ya’,

Fiana

 

 

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